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getrübte Freiheit

Man muß manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.
(Heimito von Doderer, österr. Schriftsteller, 1896-1966)


Vergangen die Tage, die ich dich mein eigen nannte!
Deine Augen blickten aus der Tiefe deines devoten Glücks zu mir empor
Verweht ist die Feuchte deiner Lippen auf meinen Füßen
Ein Schatten liegt auf der Kette, an der Du schliefst
Herr und Sklavin gehören zusammen!

Alleine sitze ich am Ort, an dem du dich mir hingabst
Blicke auf die Wege, die wir gemeinsam durchschritten
Meine Hand gleitet über die Fesseln die dich banden
Ich liebkose die Peitsche, die dich schlug
Herr und Sklavin gehören zusammen!

Die Zeit zehrte an unserer Welt, die Sehnsucht nie ganz zusammen zu sein
Du beendetest die Sehnsucht die uns trieb
Geleitet vom Wissen
Nicht jede Entfernung ist unendlich zu überbrücken
Herr und Sklavin gehören zusammen!

Was bleibt?
Es ist die Wahrheit unserer Gedanken
Das Gefühl wahrhaft von einer Sklavin geliebt worden zu sein
Doch letztlich gilt stets
Herr und Sklavin gehören zusammen!

(c) 2004 Gerrit